Exkurs.October 18th, 2006
Seit es mir ein bestimmter Grund ermöglicht, dass mein Kopf in der Lage ist die Gedanken zu ordnen, wird ein völlig neuer Mensch aus mir. Es ist so schwer es zu erklären, vor allem Fremden, aber im Prinzip ist es ganz einfach, weil die Veränderungen so schleichend eintreten und mich jeden Tag von Neuem überraschen ohne mich zu überfordern. Mein Charakter dreht sich gerade um 180 Grad, und das hätte ich nie für möglich gehalten. Es kommt mir bescheuert vor es jemandem zu beschreiben der mich nicht kennt, nicht vorher kannte. Menschen in meinem Umfeld fällt es jedoch schon auf. Diese positive Entwicklung treibt mich an, treibt mein Leben an und meine Pläne ohne dass ich mich damit auseinandersetze. Bisher dachte ich, das ist meine Natur: mich mit allem und jedem auseinanderzusetzen. Doch jetzt, plötzlich, erscheint mir das Leben so viel einfacher, nicht weniger anstrengend, aber die Entscheidungsfähigkeit ist zurückgekehrt und ich grüble nicht mehr nach. Das viele Grübeln ist das was mich bisher ausgemacht hat, meinen Charakter. Womöglich muss ich dieses Bild in ein paar Monaten neu definieren. Wer mich kennt wird es merken, ganz sicher. Ich merke es, und es beeindruckt mich.
Bevor alles losging hatte ich noch die Angst, mich selbst zu verlieren, aber mittlerweile merke ich, dass sich die Gedankenflut in meinem Kopf nicht gelegt hat, sie ist nach wie vor da, lässt sich inspirieren, anstecken von allem was mich umgibt, nur ist sie diesmal geordnet, in Kategorien angelegt, ich kann sie sortieren und abrufen und vergesse nichts mehr. Es kann sich kaum jemand so darüber freuen nichts mehr zu vergessen wie ich. Ganz ehrlich.
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October 18th, 2006
22:44 | 