Sonnensegler.de

AND HER DANCING AND HER LAUGHING.

Dazwischen.June 26th, 2008

Das kommt davon wenn jemand interveniert (das ist nicht böse gemeint). Eigentlich wollte ich den Blogtext so anfangen: “Irgendwie ist dieser Sommer anders.”

Ach grad muss ich euch was zeigen: Sia Furler’s Webseite. Hey, die Frau könnte ich sein. Oder ich sie. Oder so. Die ist wunderbar kreativ und schräg. Ich mag schräg. Da fühl ich mich in meiner Schrägheit nicht so alleine… 🙂

Verzaubert hatte sie mich ja in dem hier. Gekannt hatte ich das Lied schon aus einer Folge “Life as we know it” und vergessen. Wie konnte ich!!!?
So begabt wie Tina Dico. Und beide haben bei Zero 7 gesungen (und auch noch meine Lieblingslieder, ohne dass ich irgendetwas geahnt hätte!). Die Welt ist wirklich verdammt klein.

Hab ich eigentlich mal erwähnt dass ich sehr gern singe? Ich kann’s nicht soo toll (für n Theater- und Literaturkurs hat’s mal gereicht). Und jetzt werde ich einen meiner größten (und damit unwahrscheinlichsten) Träume verraten. Ganz exklusiv.

Ein Bühne. Im Theater. Und ich stehe drauf. Und singe. Und spiele irgendeine tolle Figur aus einer tollen Geschichte. Man sagte mir mal, im Schauspielen sei ich unglaublich gut. Mhm. Achja, der Raum muss leer sein. Sonst passiert da garnichts.

So da habt ihr’s. Jetzt ist es raus.

Solange bis ich mir ein eigenes Theater für eine Nacht mieten (leisten) kann singe ich eben hier in meinem Zimmer und unter der Dusche und heimlich in meinem Kopf in der Bahn.

Es wäre wunderbar, wenn mal jemand diese bescheuerten, nervigen Menschen aus der Bahn entfernen könnte. Ja bitte. Die setzen mir zu. Als hätten sie nix anderes zu tun als starren. Ja, das musste jetzt auch raus.

Heute bin ich so unpoetisch. Aber man kann ja nicht immer alles sein. Wenn ich poetisch bin liegt mir echt was auf der Seele. Das ist oft. Guckt mal in meinen gefüllten Word-Ordner…

…und jetzt reicht es mit der Einsicht in mein Innerstes. Für heute zumindest.

Was ich mir heute wünsche? Ehrlich gesagt habe ich gerade lange überlegt und mir fällt nichts ein.

Ich bin wunschlos glücklich. Und das geb ich offen zu, so wie alles hier *gg*

Ich muss nochmal Amélie gucken. Unbedingt.

Ihr verwandten Seelen out there, ich wünsche euch: eine traumreiche, wunderbare, O2-reiche Nacht (schließt alle aus die ein Dachzimmer haben, so wie ich), und den ausgeschlossenen wünsche ich einen wunderbaren Morgen mit Milch und Schoko-Crispies und wenn ihr nach Hause kommt am Abend jemanden der fragt, wie der Tag war, und ob er gut war. Denn das ist alles, was man braucht, um glücklich zu sein, glaubt mir!!

ps: ich weiß warum man nicht lang alleine sein kann: weil man so aufgefüllt ist mit schönen dingen, wie ein buntes süßigkeitenglas, und wenn man das alleine isst gibt’s bauchweh, aber wenn man es teilt kann man später drüber lachen.

Heute habe ich übrigens einen ganz wunderbaren Satz gelesen, von Sasa Stanisic oder wie der heißt, in der U-mag: “Nostalgie entsteht aus der Unmöglichkeit oder Unwahrscheinlichkeit der Wiederholung. Wiederholung der Schönheit etwa, die Augenblicke mal in uns ausgelöst hatten.”

imagepostJune 26th, 2008 imagetime22:00

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.