Sonnensegler.de

AND HER DANCING AND HER LAUGHING.

Fünf Kilometer Essen. Achja, und Schiffe.June 17th, 2007

dscf5334b.JPG

Jetzt hat sie also begonnen, die Kieler Woche. Angesichts der erschreckend großen Anzahl Fressbuden tendiere ich allerdings dazu, den Schreibfehler zu beheben und doch bitte bei der Ki(e)lo- Woche zu bleiben. Nach dem dritten Schwenkgrill auf fünfhundert Metern habe ich dann aufgehört zu zählen und angefangen, mir zu überlegen, was ich denn essen soll.

Besonders amüsant finde ich am Schlosspark die Bühne wo der Seemannschor gesungen hat. Das klang so richtig schön nordisch. Die Hälfte der Vokabeln die der ältere Herr auf der Bühne in die Menge warf habe ich zwar nicht verstanden, aber ich reihe sie einfach mal ins Seemannsdeutsch ein. Man kann ja nicht alle Sprachen können 😉

Bis zur Hörn bin ich nicht mehr gekommen, weil mein Magen knurrte. Dafür habe ich am Santorikai dann doch noch echte Schiffe gesehen. Ungelogen, groß waren die und hatten viele Masten. Die Kinder der Familien haben da genauso gestaunt wie ich. Dann zog auch der Himmel endlich auf, und ich bin dann zurück zum Backfisch-Leuchtturm (ohne Flachs, das ist ein Leuchtturm, oben backt einer und unten!) weil mich der Hunger quälte.

Und damit das jetzt niemanden davon abhalten soll zu kommen: Es gibt auch noch was zu sehen und zu tun und zu lachen auf der Kieler Woche. Zuviel ums aufzuzählen. Viel für Kinder. Viel aus Skandinavien. Das Grinden am BMW Sailing Stand im Bootshafen ist cool, das mach ich am Samstag auf jeden noch. Will doch mal wissen, ob ich es mit einem passionierten Segler aufnehmen bzw einer werden kann.

Nächstes Jahr sollte man mal mitfahren auf einem der Master und Barken. Weil das bestimmt supercool ist und wenn mir der Wind um die Nase weht bin ich ja auch still. Aber 59 Euro find ich dann doch was heftig. Trotz Kaffee und Kuchen. Da rentiert sich ja ne eigene Jolle mehr.

Am Mittwoch dann Juli und Ian O’Brien-Docker gucken gehen, weil ich die ganz gut finde. Bap auf jeden Fall. Vielleicht treffe ich ja Rheinländer vor der Bühne! Auf allerjedesten Fall muss ich allerdings noch die “Ozean der Zukunft”-Ausstellung in Ruhe ansehen. Auffällig viele Fragen stellen und so. Und dann beiläufig sagen, ach ja, genau, ich studier ja bald Biological Oceanography. Hehe, das ist wirklich cool.

Übrigens: Dass die Küstenregionen beim Klimawandel besonders gefährdet sind hätte ich denen schon vorher sagen können. All die Floridaiander tun mir dann aber doch ein bisschen leid: müssen sie doch alle ihre Strandhäuschen verlagern. Ich empfehle die materielle Ver- und Abdichtung der Terrasse sowie einen tonnenschweren Pfeiler mit Kette am Strand zu montieren. Dann gehen die Häuschen in hundert Jahren als Hausboote durch. Oder lieber direkt an Floating Homes wenden.

Mein erster Eindruck der Kaimeile wird allerdings nicht so schnell vergehen: Verhungern werden wir wohl nicht.

dscf5317b.JPG dscf5299b.JPG dscf5337b.JPG dscf5338b.JPG dscf5345b.JPG dscf5352b.JPG dscf5358b.JPG dscf5359b.JPG dscf5285b.JPG dscf5282b.JPG

imagepostJune 17th, 2007 imagetime18:27

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.